Meine Geschichte
Die jungen Jahre 1997 - 2004
Geboren bin ich 1997. Aufgezogen von meiner Mutter bis zur Vorschule. Mein Vater hat gearbeitet und das Geld nach Hause gebracht. Alles in einem eigenen Haus also klassische Mittelschicht. 7 Geschwister, also immer was los und nie einsam. Mit Vor- und Nachteilen, was so Geschwister mit sich bringen ;) Haben teilweise trotz Hauses zu dritt in einem Zimmer gelebt, wo man sich manchmal auch auf die Nerven gegangen ist, aber es war auch schön so viele Geschwister zu haben.
Es gab auch leider körperliche Strafen, das war sehr unschön und ist mir negativ in meiner Erinnerung geblieben.
Es gab aber auch schöne Zeiten wir waren im Zoo, auf dem Spielplatz, in der Bücherei um Hörspiele auszuleihen etc. Wenn ich meine Mutter gebraucht habe war sie da. Leider konnte sie nicht so viel Wärme und Liebe geben, nicht weil sie uns nicht geliebt hat sondern weil sie so war und selber eine unschöne Kindheit hatte.
Im Endeffekt glaube ich, dass sie selber professionelle Hilfe gebraucht hätte.
Sie hat aber mit ihren Fähigkeiten das Beste gegeben. Ich hatte immer das Gefühl, dass sie traurig, einsam war und mit ihrem Leben nicht zufrieden.
Mein Vater hat gearbeitet und kam nach Hause und hatte an Arbeitstagen nicht mehr viel Kraft und Lust etwas zu unternehmen mit uns Kindern. Vielleicht mal in den Ferien oder am Wochenende. Deswegen war das Verhältnis nicht so eng wie mit meiner Mutter. Mein Vater ist ein Mann der Extreme. Entweder extrem nett und Hilfsbereit oder extrem Jähzornig. Bei allem anderen was er tat war er genauso. Ganz oder gar nicht. Aber wenn es drauf an kam, war er auch für mich da.
Es wird ja oft behauptet, dass Kinder die selbst geschlagen wurden, zu Gewalt neigen und dies auch tun aber ich sollte ich mal Kinder haben weiß wie schlimm das ist und das würde ich niemanden anders antun wollen. Ich will es besser machen.
Vieles habe ich verdrängt oder kann ich mich auch gar nicht mehr so erinnern. Außer wie ich immer zu Grundschule mitmusste um meine Geschwister mit abzuholen und um 13:15 gab es Pokémon und die Grundschule ging bis 13:00 Uhr. Da wurde dann nach Hause gerast :D
Ich hatte als kleines Kind auch sehr starke Wutausbrüche und bin schnell aus der Haut gefahren, das weiß ich noch. Das ist zum Glück heutzutage nicht mehr so :) Hätte gerne gehabt, dass meine Eltern mir da mehr geholfen hätten und nicht nur drüber gelacht oder es ignoriert hätten. Über die Jahre ist es irgendwie verschwunden. Keine Ahnung warum und wie. Vielleicht durch den Kontakt mit anderen Kindern später?
Schlechte Erinnerungen habe ich an die Schulärztin die die Schulfähigkeit geprüft hatte. War sehr unfreundlich. Besonders in Erinnerung ist mir geblieben, wie ich mich bis auf die Unterhose ausziehen musste und Auf- und Ab hüpfen sollte um eine Psychomotorik zu prüfen? Ich empfand es als beschämend und frage mich ob das wirklich nötig war.
Grundschule 2004 - 2009
Gymnasiumszeit - 5. Klasse
Versetzung - 6. Klasse
Pubertät geht hart - 7. - Anfang 9. Klasse
Anfang 2013
2013- Neuer Anfang, Neues Glück?
So war es nun der Anfang der 10. Klasse.
Es sah meist so aus: Morgens musste ich mich zur Schule quälen und die erste Stunde war immer sehr schlimm.
Was mich wirklich gerettet hat war das freie Arbeiten wo man auch unbemerkt rausgehen konnte und nicht so ein Druck da war und zum Zweiten war es die Klasse. Ich empfand sie als angenehm. Die eher unangenehmen Leute waren in der Nachbarklasse.
Meine Gruppe mit den 3 anderen machte viel Blödsinn, es war schön. Zwar nicht für die Leistungen in der Schule aber so kam ich durch, sonst hätte ich es nicht gepackt durch die Ängste und die Antriebslosigkeit. das war das Einzige was mich bei der Stange hielt.
Ich habe deswegen eher gute Erinnerungen trotz der Beschwerden die ich da schon massiv hatte, aber ich fühlte mich zugehörig und ich hatte wieder einen Alltag. Kein Rumliegen den ganzen Tag und Angst haben, dass die Schule einem aufs Dach steigt.
Anfang 2014
Oberstufe 11. Klasse
Ende der 11. Klasse
Sommerferien
2016 - Der Absturz
Nach den Sommerferien
2017 - 2021 - Kein Vorankommen
Ich kann mich bei diesem Zeitabschnitt nicht mehr genau an die zeitliche Abfolge erinnern. Es ist alles irgendwie in diesem Zeitraum passiert aber keine Ahnung wann genau was.
Therapieversuch
Ich habe einen Therapeuten gesucht, viele waren damals schon überlaufen und heutzutage ist es noch viel schlimmer. Damals aber schon bis zu 1 Jahr Wartezeit.
Habe dann einen gefunden, wo ich kurzfristig was bekommen hat. Man hat ja immer ein paar Probesitzungen um zu schauen ob es passt. Ich war aber so froh überhaupt irgendwas zu haben, dass ich den Platz nach den Probesitzungen einfach angenommen habe.
Jede Woche hatte ich einen Termin der aber mir bei meiner massiven Angststörung kaum half und ich kam mir vor wie bei einem Märchenopa zu sitzen. Kein Ziel, einfach ein bisschen über Gott und die Welt reden. Wie soll das helfen?
Weiß gar nicht wann "die Therapie" zu Ende war aber geholfen hat es bis zum Schluss nichts und es fühlte sich immer mehr nur wie eine Pflichtaufgabe ohne Sinn an.
Minijob
Agentur für Arbeit - Eine Bürokratiehölle
Tagesklinik
2021 - 2022 - Bergedorfer Impuls
2022 - 2025 - Ausbildung Hauswirtschaft
2023
2024 - Zwischenprüfungen
2025 - Glück währt nicht ewig
2025 - Misslungener Abiturversuch
Die Klasse
Oktober - Dezember 2025
Januar - Mai 2026
August 2026
Das ist es bis hierher. Respekt wer es bis hierhin geschafft :D
Hoffe das sich alles gut entwickelt.
Fortsetzung folgt?
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